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Bewiesene Wirkung – Warum Bad Hévíz gut tut

Mit dem Beginn der modernen Medizin müssen sich Heilverfahren immer wieder auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen lassen. Das ist bei heutigen Medikamenten zum Schutz der Patienten ein bewährtes Verfahren. Aber auch andere Therapieformen, chirurgische oder auch physiotherapeutische Behandlungsmethoden, werden auf ihre Wirksamkeit getestet. Nicht anders geschieht es mit den verschiedenen Instrumenten, die den Kurärzten in Bad Hévíz zur Verfügung stehen: Das Heilwasser und der Heilschlamm, die verschiedenen Behandlungen wie Balneo- oder Elektrotherapie, die zahlreichen heilgymnastischen und physiotherapeutischen Anwendungen. Auf diese Weise erfahren Patienten nicht nur, welche Verfahren für welche Befunde besonders wirksam sind, sie können auch deren Unbedenklichkeit nachvollziehen sowie mehr über deren Wirkungsweise erfahren.

So haben Studien ergeben, dass die Therapien in Bad Hévíz für diverse Patienten eine derart starke Linderung ihrer Beschwerden ergab, dass die Medikation mit Schmerzmitteln deutlich reduziert, in Einzelfällen sogar eingestellt werden konnte. Andere Untersuchungen ergaben deutliche Verbesserungen der Mobilität, eine der wichtigsten Voraussetzung für eine erfolgreiche Rehabilitation. Auch die Wirkungen auf bestimmte spezifische Krankheitsbilder wie Arthrose im Knie, der Hand oder Hüfte, der Lumbago (Hexenschuss) oder der Sklerodermie werden regelmäßig untersucht. In der Regel nehmen Patienten der Kurabteilungen Bad Hévízer Hotels teil, durchgeführt werden die Studien von deren Kurärzten, den Medizinern an der St. Andreas Rheuma-Krankenhaus Bad Hévíz sowie der Universität in Pecs.
 

Studie 2014: Hévízer Heilmethoden und ihre Auswirkungen auf verschiedene Krankheitsbilder

 

Auswirkungen des Bad Hévízer Heilwassers auf Patienten mit Kniearthrose

Diese Studie wurde doppelblind durchgeführt, d.h. das weder die Patienten noch die behandelnden Ärzte wissen, welche Patienten mit Heilwasser behandelt werden und welche nicht. Die teilnehmenden Arthrose-Patienten wurden auf zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe badete im Heilwasser und die zweite Gruppe lediglich in warmem Wasser ohne Inhaltsstoffe, jeweils drei Wochen täglich für 30 Minuten. Eine physiotherapeutische Behandlung findet nicht statt. Die Untersuchungen des Zustands der Patienten fanden vor Beginn der Studie, unmittelbar nach deren Ende sowie nach weiteren drei Monaten statt. Der Zustand der Patienten, die im Heilwasser gebadet haben, hat sich im Gegensatz zur Vergleichsgruppe signifikant gebessert, die Schmerzen wurden reduziert, die Beweglichkeit hat sich vergrößert.

Das Hévízer Streck- und Gewichtsbad und seine Wirkung auf Lumbago-Patienten

Das Streck- und Gewichtsbad wird bei Patienten mit diversen Rückenleiden durchgeführt. Bei der entsprechenden Studie wurden mit der Methode Patienten mit leichtem bis mittelschweren Lumbago (Hexenschuss) behandelt. Die untersuchenden Ärzte haben zahlreiche Parameter (z.B. Mobilität, Flexibilität / Steifheit der Muskeln, Lebensqualität) gemessen. Die Messungen unmittelbar und drei Monate nach der Therapie beweisen eine deutliche Verbesserung dieser Werte.

Die Wirkung des Hévízer Heilschlamms auf Handarthrose-Patienten

Mit Hilfe dieser Studie sollte die therapeutische Wirkung des Bad Hévízer Heilschlamms an Patienten untersucht werden, die an einer leichten oder mittelschweren Handarthrose leiden.  Bei der Untersuchung wurden die Patienten in zwei Gruppen unterteilt: die Patienten der ersten Gruppe bekamen den Heilschlamm unmittelbar auf die Hände appliziert, bei den Patienten der zweiten Gruppe trennte eine Faserschicht die Hautoberfläche von dem Schlamm. Während der dreiwöchigen Behandlung behandelten die Ärzte die Patienten fünfmal in der Woche mit dem Heilschlamm. Verglichen wurden die unterschiedlichen Parameter (Schmerz, Beweglichkeit der Hand) zu Beginn und am Ende der Kur sowie nach 15 Wochen. Eine Verbesserung der Symptome ließ sich eindeutig bei den Patienten feststellen, denen der Schlamm unmittelbar auf die Haut der betroffenen Hände aufgetragen wurde.

Die Wirkung der Bad Hévízer Therapie bei Fällen von Sklerodermie

Eine Studie, die in Kooperation mit der Universität Pécs (Fünfkirchen) durchgeführt wurde, untersuchte die Wirkung der physiotherapeutischen Behandlungen in Bad Hévíz auf Patienten, die an der Autoimmunkrankheit Sklerodermie leiden. Bei allen Patienten waren auch die Hände von der Krankheit betroffen. 

Mit Hilfe der Studie sollte untersucht werden, inwieweit die Funktionsfähigkeit der Hände mit Hilfe einer dreiwöchigen physiotherapeutischen Kur verbessert wird. Außerdem sollte die Untersuchung helfen, die kurz- und langfristige Wirkung der Therapie zu beurteilen. Auch hier gilt wieder die Aufteilung in zwei Gruppen; eine, die eine komplette Behandlung bekommt und die Kontrollgruppe, die lediglich ein tägliches Bad nimmt. An fünf Tagen der Woche erhalten die Patienten der ersten Gruppe u.a. Heilbäder, Schlammpackungen, Massagen, Heilgymnastik sowie Ergotherapie. Am Wochenende baden diese Patienten lediglich 30 Minuten.

Die untersuchten Werte deuten sowohl kurzfristig als auch langfristig auf Verbesserungen der Symptome bei der Gruppe 1 hin. Die weiteren Ergebnisse der Untersuchungen werden im Herbst 2014 erwartet.

Telemetrisches kardiologisches Monitoring bei der Balneotherapie in Bad Hévíz

Die Studie beschäftigt sich mit Patienten, denen aufgrund ihrer Grundkrankheit das Heilwasser helfen könnte, die aber über eine kardiologische Kontraindikation verfügen. Diese Patienten wurden im Rahmen der Untersuchung fernüberwacht. Der Test wurde an 51 Herzpatienten durchgeführt. Der Sensor hat sowohl im als auch außerhalb des Wassers reibungslos funktioniert. In einer weiteren Phase wird das Messgerät bei Patienten mit einer kardiovasculären Erkrankung getestet.

Studie 2013: Erfolg der Hévízer Heilkur wissenschaftlich erwiesen

Den Erfolg der Hévízer Heilkur können Millionen Patienten bezeugen. Erste Versuche, die Wirkung speziell des Heilwassers wissenschaftlich zu belegen, hat es bereits im Ärztin bei der Anwendung im Rahmen der Hévízer Heilkur18. Jahrhundert gegeben. Im Jahr 2003 führten ungarische Kurärzte die erste größere Studie  über vier Monate in der staatlichen St. Andreas Rheumaklinik durch. Die Mediziner untersuchten die Auswirkungen von Badekuren auf Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Speziell drei Fragen standen im Fokus: Reduziert die Therapie die Schmerzen, steigert sie die Bewegungsfähigkeit und führt sie zu einer Reduktion der Medikation?

In die Studie wurden ausschließlich Patienten aufgenommen, die an der jeweiligen Erkrankung in fortgeschrittenem Stadium litten. Dazu mussten sie u.a. Symptome wie starke Schmerzen, Gelenkschwellungen, eingeschränkte Bewegungsfähigkeit etc. aufweisen. Außerdem willigten die Teilnehmer ein, auf andere physiotherapeutische Maßnahmen während der Dauer der Studie zu verzichten.

Die Patienten unterzogen sich 15 balneologischen Anwendungen bei einer Wassertemperatur von 36º C mit jeweils 30 Minuten Dauer. Vor der Behandlung wurden Röntgenuntersuchungen und Labortests durchgeführt.

Die Studienteilnehmer:

  Männer Alter Frauen Alter
Arthrose des Kniegelenks 10 19-81 22 19-81
Lumbago 14 41-82 20 41-82

 

Auswirkungen der Therapie auf die Schmerzreduktion:

Das Ärzteteam untersuchte Schmerzreduktion bzw. die Frage, wie lange die Schmerzlinderung andauerte. Diese Frage konnte nach Abschluss der balneologischen Behandlung eindeutig beantwortet werden. Von den 19 untersuchten pathologischen Symptomen von Patienten mit Rückenschmerzen bezogen sich sieben auf die Schmerzen. Alle sieben Parameter zeigten eine deutliche Reduktion. Den gleichen Effekt beobachteten die Ärzte bei den Patienten mit der Arthrose des Kniegelenks: Hier wurden acht Schmerzsymptome gezählt, die ebenfalls deutlich gemindert wurden. Bei beiden Gruppen zeigte sich durch Kontrolluntersuchungen drei Monate später, dass der Effekt auch nach dieser Zeit noch messbar war.Das Ärzteteam untersuchte Schmerzreduktion bzw. die Frage, wie lange die Schmerzlinderung andauerte. Diese Frage konnte nach Abschluss der balneologischen Behandlung eindeutig beantwortet werden. Von den 19 untersuchten pathologischen Symptomen von Patienten mit Rückenschmerzen bezogen sich sieben auf die Schmerzen. Alle sieben Parameter zeigten eine deutliche Reduktion. Den gleichen Effekt beobachteten die Ärzte bei den Patienten mit der Arthrose des Kniegelenks: Hier wurden acht Schmerzsymptome gezählt, die ebenfalls deutlich gemindert wurden. Bei beiden Gruppen zeigte sich durch Kontrolluntersuchungen drei Monate später, dass der Effekt auch nach dieser Zeit noch messbar war.

Auswirkungen der Therapie auf die Mobilität:

Die Ärzte untersuchten den Zustand des Patienten unmittelbar vor und nach der Behandlung sowie nach der Dreimonatsfrist. Eine signifikante Verbesserung zeigte sich bei der Rotation der betroffenen Gelenke im Fall der Patienten mit Rückenschmerzen. Bei den Bewegungsparametern von Patienten mit Kniegelenksleiden ist eine Verbesserung bei der Beugung des Knies nachweisbar.

Auswirkungen der Therapie auf die Medikation:

Die Studie gibt eine klare Antwort auf die Frage, wie die balneologische Behandlung die Dosierung der Medikamente beeinflusst. Von den 34 Patienten, die an Rückenschmerzen litten, nahmen 28 (82,35 %) vor den Anwendungen nicht-steroide Medikamente, unter den 32 Patienten mit Kniegelenksarthrose waren dies 20 (62,5 %). 19 (67,86 %) der Lumbago-Patienten konnten nach der balneologischen Behandlung auf die Medikation verzichten, in der Gruppe der 20 Patienten mit Kniegelenkerkrankung setzen 15 ( 75%) ihre Medikamente ab.

 


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